Sklave zweier Herrinnen: Wie ich auf die Idee kam

Seit etwa drei Jahren bin ich mit Herrin Pia befreundet. Pia lebt mit ihrem Mann, Leon, in einer FLR-Beziehung zusammen. FLR heißt „Female-led Relationship“ was so viel bedeutet wie weiblich geführte Beziehung. Dass die beiden auch BDSM leben das wusste ich ebenfalls. Leon hat übrigens das E-Book „Erniedrigung und Schmerz“ geschrieben, das ich Euch neulich hier empfohlen habe und ein weiteres von ihm wird bald erscheinen. Eines Tages kam er an und legte mir ein Manuskript hin und fragte, ob ich mal drüberschauen kann. Da ich es gut fand, habe ich ihm den Kontakt zu meinem Verlag geknüpft.

Immer wenn ich Leon sehe, springt mein Kopfkino an, er ist genau der Typ Mann, bei dem ich mir unwillkürlich vorstelle, ihn hart zu züchtigen. Ich weiß auch nicht warum, doch wenn ich ihn sehe, sein unterwürfiges Verhalten gegenüber Pia, die herrische und doch liebevolle Art wie sie mit ihm umgeht, das inspiriert mich. Wenn ich mich mit Pia traf, dann war es selbstverständlich, dass Sie Leon zwischenrein Aufgaben und Hausarbeiten auftrug, in einem liebevollen, aber auch bestimmten Tonfall. „Spül schon mal ab Leon“, „Bring noch den Müll raus“, „Koch uns einen Kaffee“ und so weiter. Mir fiel auf, dass Leon zwar alles machte, und im Prinzip auch gerne, doch immer wieder war seine Antwort: „Gleich“. So manches Mal wurde Pias Stimme streng, wenn Sie sagte: „Nein, nicht gleich, sofort.“ Ich dachte mir, dass Leon mal richtig in die Spur gebracht werden müsse und da ich ihn als Sklaven äußerst reizvoll finde, sprang so manches Mal mein Kopfkino an. So kam mir die Idee zu „Sklave zweier Herrinnen“.

Die beiden wussten bis vor ein paar Tagen nicht, dass Leon die Vorlage für den Protagonisten Juri in meinem E-Book ist. Ich habe es Pia nie erzählt, denn viele Leute reagieren entsetzt, wenn sie hören, dass sie die Vorlage für einen Charakter in einem Buch sind. Sie legen jedes Wort, was im Buch steht auf die Goldwaage und vergessen, dass es Fiktion ist. Ich hätte das auch nie hier gepostet, wenn nicht das letzte Wochenende gewesen wäre.

Am letzten Samstag fuhr ich mit Pia nach Frankfurt, sie wollte sich eine neue Leder-Corsage kaufen. Ich war verwundert, dass sie nicht mit Leon gefahren ist, doch sie meinte nur, dass er Hausarrest habe, da er frech gewesen sei. Sie hat ihn doch tatsächlich in der Toilette eingesperrt. Und so bestimmten Leon und BDSM unser Gesprächsthema während der Fahrt. Wir stöberten lange im Shop herum, Pia fand ihre Corsage, die ihr prächtig steht, ich gönnte mir die Gleiche, nur eine Nummer größer und sie kaufte noch einen Kopfharrness mit einem integrierten Butterfly-Knebel. „Den wird Leon heute Abend tragen, wenn ich ihn strafe“, sagte sie lachend zu mir. Ich liebäugelte noch mit einer besonders bösen Single-Tail Whip, die allerdings ziemlich viel kostete, und kaufte sie dann schließlich doch, auch wenn ich jetzt gerade keinen Delinquenten dafür im Auge hatte.

Auf der Rückfahrt war Pia ziemlich aufgekratzt, sie freute sich auf die abendliche Strafaktion mit Leon. Sie erzählte mir, dass Ihr mein E-Book „Sklave zweier Herrinnen“ sehr gefallen hatte und dass Sie am Anfang ein paar Parallelen zu sich und Leon festgestellt hatte. Auch fragte sie mich, wie weit ich mit dem zweiten Teil des Buchs bin. Ich sagte ihr, dass mir die Inspiration für dieses Projekt etwas verloren gegangen ist, tatsächlich bin ich fast fertig, mir fehlen nur noch ein paar Seiten.

Ich weiß nicht mehr genau, wie es dazu kam, auf jeden Fall erzählte ich ihr von meinen Beobachtungen aus dem Leben der beiden, auch dass es mich der Gedanke an Leon als Sklaven sehr reizt, und wie mir so die Idee zum Buch kam. Ich dachte noch, dass es vielleicht ein Fehler war, das zu erzählen, da Pia sehr still geworden war, doch sie wirkte nicht verärgert. Das Einzige was sie störte, war die Tatsache, dass ich ihr das nie erzählt hatte. Es ist tatsächlich so, dass sie ein Problem in Ihrer Wohnung hat, wenn sie Leon bestraft, da die Wände so hellhörig sind und Leon immer relativ laut ist. Außerdem gehen ihre sadistischen Wünsche weiter als sie das ausleben. Sie hat zwar das Gefühl Leon provoziert sie oft absichtlich, damit sie ihn härter straft, doch sie bringt es nicht über das Herz, ihn konsequent und hart zu bestrafen. Es war ein richtig gutes Gespräch. Als wir zurück waren, da fragte sie mich noch, ob ich meine neue Peitsche am Wochenende brauche. Als ich dies verneinte fiel ihr ganz offensichtlich ein Stein vom Herzen, als ich sie fragte ob sie sie geliehen haben möchte. Lächelnd bejahte sie.

Und ich habe das Gefühl es ist Zeit, jetzt wieder das unvollendete Manuskript von „Sklave zweier Herrinnen 2“ hervorzuholen. Der Gedanke an Leon und die neue Peitsche ist doch sehr inspirierend. Pia hat mich übrigens gestern angerufen, morgen Abend gehen wir zusammen was trinken, sie möchte mir unbedingt etwas erzählen.

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6 Kommentare zu “Sklave zweier Herrinnen: Wie ich auf die Idee kam

    • Nana, ob ihr das so gefallen würde? Schließlich sind die beide nicht nur Herrin und Sklave, sondern darüber hinaus auch ein ganz normales Paar. Ich denke eine solche Initiative müsste von Ihr ausgehen.

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    • Danke Carmen, es freut mich sehr dass Dir meine Geschichte und dieser Blogbeitrag gefallen haben. Ich überarbeite gerade das Manuskript von Sklave zweier Herrinnen 2.

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  1. Sehr geehrte Frau Kean, vor kurzem habe ich ihr Buch „Kein Spiel“ als ebook gekauft und es auch recht bald gelesen und ich muss sagen, es hat mich vom ersten Augenblick an verzaubert, es war ein berauschendes Erlebnis für mich es zu lesen und ich habe mich gefragt, ob es wohl fortgesetzt wird.
    Aber es hat mir so gut gefallen, wundervoll geschrieben und sehr phantasiereich,
    das ich sofort auf Amazon nachgeschaut habe, ob es vom Autor/in weitere Bücher gibt und so bin ich auf „Sklave zweier Herrinnen“ gestoßen und habe es sofort gekauft und angefangen zu lesen und über dieses Buch, habe ich dann Ihre Website gefunden.
    Hier nun zu lesen, das dieses Buch aufgrund einer realen Inspiration entstanden ist, hat für mich etwas sehr verzauberndes und ich freue mich schon sehr auf Teil zwei.
    Ich werde sicher regelmäßig, nach neuen Werken aus ihrer Feder Ausschau halten.
    Aber, das was Sie hier geschrieben haben, ist wirklich wunderschön zu lesen und ich habe mich nun gefragt, wäre die richtige Anrede für Sie, Lady, Herrin, oder gar eine andere, ich hoffe sie verzeihen mir, das ich dies hier so schreibe, aber dies ist der Begeisterung für Ihre Bücher geschuldet.
    mit sehr respektvollen Grüßen
    Horst

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